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Arbeitsmedizin

Betriebsärztliche Betreuung im Burgenlandkreis.

Die Praxis erbringt arbeitsmedizinische Leistungen für Betriebe, Beschäftigte und Selbstständige. Grundlage sind ArbSchG, ASiG, ArbMedVV und DGUV Vorschrift 2.

Leistungsbereiche

Tätigkeitsfelder im Überblick.

Umfang und Kombination der Leistungen richten sich nach betrieblicher Gefährdung, Beschäftigtenzahl und vertraglicher Vereinbarung. Weitere Informationen finden Sie auf der arbeitsmedizin-baumbach.de.

Betriebsärztliche Betreuung

ASiG · DGUV Vorschrift 2

  • Grundbetreuung und betriebsspezifische Betreuung
  • Mitwirkung an Gefährdungsbeurteilungen
  • Beratung von Arbeitgeber und Beschäftigten
  • Teilnahme am Arbeitsschutzausschuss

Arbeitsmedizinische Vorsorge

ArbMedVV

  • Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorge
  • Angebotsvorsorge für Tätigkeiten an Bildschirmgeräten nach ArbMedVV
  • Vorsorge bei Tätigkeiten mit Atemschutzgeräten nach ArbMedVV (früher G 26)
  • Vertrauliche ärztliche Beratung
  • Aufklärung zu tätigkeitsbezogenen Risiken
  • Vorsorgebescheinigung und Dokumentation

Eignungsuntersuchungen

Auftrag und Rechtsgrundlage im Einzelfall

  • Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (DGUV-Empfehlung, früher G 25)
  • Arbeiten mit Absturzgefahr (DGUV-Empfehlung, früher G 41)
  • Beurteilung anhand der konkreten Tätigkeit und ihrer Anforderungen

Tauglichkeitsuntersuchungen

berufs- und tätigkeitsbezogen

  • Fahrerlaubnis Gruppe 2 (LKW, Bus, Taxi)
  • Sport- und tauglichkeitsärztliche Atteste

Betriebliche Schutzimpfungen

STIKO-Empfehlungen

  • Hepatitis A/B, Tetanus, Diphtherie, Pertussis
  • Saisonale Influenza-Impfung
  • FSME bei Aufenthalt in Risikogebieten
  • Aufklärung und Dokumentation im Impfausweis

Psychische Belastung am Arbeitsplatz

§ 5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG

  • Arbeitsmedizinische Beratung zur Beurteilung psychischer Belastungen
  • Beratung zu geeigneten Verfahren und Schutzmaßnahmen
  • Unterstützung bei der Bewertung der Ergebnisse
  • Die Verantwortung für Gefährdungsbeurteilung und Maßnahmen liegt beim Arbeitgeber

BEM und Wiedereingliederung

§ 167 SGB IX · § 74 SGB V

  • Teilnahme an BEM-Gesprächen auf Wunsch der Beschäftigten
  • Einschätzung arbeitsbezogener Belastungen
  • Stufenweise Wiedereingliederung
  • Abstimmung mit Reha-Trägern

Mutterschutz am Arbeitsplatz

MuSchG

  • Arbeitsmedizinische Beratung zur tätigkeitsbezogenen Gefährdungsbeurteilung
  • Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen
  • Die Verantwortung für die Gefährdungsbeurteilung liegt beim Arbeitgeber
  • Abstimmung mit gynäkologischer Versorgung

Reise- und Entsendemedizin

für betriebliche Auslandsaufenthalte

  • Reiseimpfungen nach Risikoprofil
  • Beratung zu Malaria-Prophylaxe
  • Klima- und Höhenbelastung
  • Reisemedizinische Dokumentation

Rechtlicher Rahmen

Sechs Regelwerke prägen die Arbeit.

Arbeitsmedizinische Leistungen sind durch Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften geregelt. Die folgenden Normen bilden die Grundlage für Planung, Durchführung und Dokumentation.

  • ArbSchG

    Arbeitsschutzgesetz

  • ASiG

    Arbeitssicherheitsgesetz

  • ArbMedVV

    Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge

  • DGUV V2

    DGUV Vorschrift 2

  • SGB IX

    Betriebliches Eingliederungsmanagement (§ 167)

  • MuSchG

    Mutterschutzgesetz

Worin unterscheidet sich Vorsorge von einer Eignungsuntersuchung?+

Die arbeitsmedizinische Vorsorge nach ArbMedVV dient der individuellen ärztlichen Beratung der beschäftigten Person und ist vertraulich. Eine Eignungsuntersuchung beurteilt dagegen die gesundheitliche Eignung für eine konkrete Tätigkeit und hat arbeitsrechtliche Bedeutung.

Erhält der Arbeitgeber Befunde?+

Diagnosen und Untersuchungsergebnisse werden dem Arbeitgeber nicht mitgeteilt. Die Vorsorgebescheinigung nennt Anlass und Datum des Termins sowie, wann die nächste Vorsorge aus ärztlicher Sicht angezeigt ist. Ergeben sich Hinweise auf unzureichende Schutzmaßnahmen, muss die Ärztin den Arbeitgeber darüber informieren und Maßnahmen vorschlagen. Bei Gründen, die ausschließlich in der Person der beschäftigten Person liegen, ist dafür deren Einwilligung erforderlich.

Wie wird der Betreuungsumfang bestimmt?+

Maßgeblich ist die DGUV Vorschrift 2: eine Grundbetreuung in Abhängigkeit von Beschäftigtenzahl und Branche sowie eine betriebsspezifische Betreuung auf Basis der ermittelten Gefährdungen.

Wo finden die Leistungen statt?+

Untersuchungen und Vorsorgen erfolgen in der Regel in den Praxisräumen in Saubach. Begehungen und Beratungen finden im Betrieb statt. Arbeitsmedizinische Beiträge zu Unterweisungen werden bei Bedarf abgestimmt.

Welche Branchen werden betreut?+

Die Praxis betreut Betriebe unterschiedlicher Branchen in der Region. Voraussetzung ist, dass Umfang und inhaltlicher Bedarf mit den verfügbaren Ressourcen abgebildet werden können.

Wie erfolgt die Abrechnung?+

Die Abrechnung erfolgt nach vertraglich vereinbarten Einsätzen oder in Anlehnung an die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Einzelheiten werden im Betreuungsvertrag geregelt.